Video duration:  7:23  Publisher: Classic-Car.TV

Der zweite Teil des hinteren Kotflügels ist etwas komplexer als der erste Teil. Zuerst wird an der Stauchmaschine der obere Rand gleichmäßig gestaucht. Ziel dieses Durchgangs ist es, das Blech weitestgehend an die finale Form anzupassen. Erst wenn die Grundform erreicht ist kann das Blech weiter umgeformt werden. Noch ist der größte Teil des Bleches flach. Um die notwendige Wölbung in das Blech zu bringen, wird das Blech auf einem Sandsack in Form getrieben. Das Blech wird immer wieder angehalten und die Passform überprüft. Durch das Treiben, entsteht im Blech ein Verzug. Dieser Verzug kann durch das Drücken am Rand des Blechs wieder herausgenommen werden. Wo man genau drücken muss, ist reine Erfahrungssache.

Das Blech wird dann wieder in den Sandsack getrieben, bis die Form annähernd erreicht ist. Der seitliche Rand muss im oberen Bereich noch etwas gestaucht werden. Das etwas unförmige Blech wird im nächsten Schritt geglättet. An der Rollenstreckmaschine wird eine Rolle eingesetzt, die der Rundung entlang des oberen Rands entspricht. Bei mittlerer Spannung wird das Blech gerollt und geglättet.

Der Kotflügel ist grob fertig. Es sind noch ein paar Anpassungen notwendig.

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